Die Vorteile der Distanznarkose

 

Die schnelle und wirksame Sicherung entlaufener Hunde

Häufig werde ich von den Besitzern entlaufener Hunde über die Nebenwirkungen der Fernapplikation befragt. Auch werden in diesem Zusammenhang fast immer die Vor- und Nachteil der Fallen und der Distanzimmobilisation diskutiert.

Dazu weiß ich aus meiner jahrelangen Erfahrung zu berichten, dass besonders Auslandshunde, die schon verschiedene Fangversuche erlebt haben, sehr empfindlich auf Fallen reagieren können und diese Störung mit einem Standortwechsel quittieren  –  vor allem dann, wenn die Falle nicht fachgerecht aufgestellt wird oder beim Aufstellen zwangsläufig Fremdgeräusche entstehen, die der Hund auf große Entfernungen wahrnimmt.

Dazu sei an dieser Stelle erwähnt, dass es nur wenige Fallen gibt, die sicher funktionieren und der Hundegröße angepasst sind.

Oft passiert es, dass die Falle nicht auslöst oder  –  noch schlimmer  –  dass die Klappe bzw. der Schieber zu früh auslöst und dem Hund in den Rücken schlägt.

Solche Fehler können fatale Folgen haben: Der standorttreue Hund kann sein Habitat verlassen und viele hundert Kilometer weiter ziehen.

Dann beginnt die Suche von vorn: Flyer kleben, Zeitungsanzeigen usw. … Beispiele kann ich genug benennen.

Häufig werden die Tiere nach gescheiterten Fangversuchen auf Straßen oder Bahngleisen überfahren.

Der Vorteil der Distanznarkose gegenüber der Falle besteht darin, dass der aufwändige Fallentransport von meist mehreren hundert Kilometern entfällt. Und es entfällt die Frage, ob der Auslandshund dort überhaupt hinein geht und sicher gefangen werden kann.

Wird der Hund nicht gefangen und ist er durch die gescheiterte Fangaktion  vertrieben, so muss in der Regel der Profi mit dem Narkosegewehr kommen.

Frage: Warum nicht gleich?

Die modernen Betäubungsgewehre besitzen einen regelbaren Druck, den der professionelle Anwender dem jeweiligen Tier anpasst, so dass die Applikation sehr schonend für den Hund erfolgt.

Das heißt, dass spezielle Waffen und Anschusstabellen erforderlich sind bezogen auf die Größe und Reaktionsschnelligkeit des Tieres, um Fehlschüsse und Verletzungen zu vermeiden. Dies bedeutet natürlich auch, dass die Entfernungen nie geschätzt, sondern auf 1 m genau per Laser ausgemessen werden.

Obwohl an streunenden Hunden vor der Narkose keine Anamnese erhoben werden kann, gibt es nach meinen eigenen Erfahrungen spezielle Kombinationen von Medikamenten, die bei jedem Tier bis zur Auffindung sicher greifen und sofort antagonisierbar sind. Das bedeutet, dass der Hund nach ca. 10 Minuten mit all seinen Reflexen wohlbehalten in der Transportbox sitzt.

Ich bin bei allem, was ich tue, ein absoluter Perfektionist. Viel Erfahrung, Hintergrundwissen und die genaue Beobachtung des einzelnen Tieres sind für mich stets die Basis für eine gute, verantwortungsbewusste Distanznarkose. Überzeugen Sie sich davon!

Haben Sie weitere Fragen und benötigen Sie Hilfe bei der Suche und Sicherung Ihres entlaufenen Hundes, erreichen Sie mich unter Kontakt oder telefonisch unter 0174-2020667 oder 05159-9697832

Labrador1lucy_002_1002